Bericht des Trainers zur Saison 2007 / 2008
Aus der Mannschaft, die letzte Saison um den Meistertitel kämpfte und diesen nur ganz knapp verpasste, blieben Premtim, Kiki und Sandro übrig. Neu zur Gruppe stiessen vom Db Ramon, Arlind und Leutrim, vom Ea Colin, Robin, Alim und Sascha, vom Eb Yannick und vom Ec Maurice.
Mein Ziel für die Vorrunde war es, aus den 12 Spielern eine Einheit zu formen und den Spass sowie den Teamgeist in den Vordergrund zu stellen. Unsere Gruppe kennt keine Stars und jeder ist ersetzbar. Wir spielen mit Freude Fussball und respektieren die Leistung jedes Mitspielers.
Zusammen wurde ein Wort kreiert, welches uns durch die ganze Saison begleiten sollte: RESPEKT
R - Regeln befolgen, E - Einsatz bringen, S - Spass haben, P - Prioritäten setzen, E - Einstellung muss stimmen, K - Kämpfen und T - Teamgeist
Die Vorrunde:
Siegen gegen Kickers, Rothenburg, Ebikon, Malters und Eschenbach standen ein Unentschieden in Littau und die Niederlagen gegen Schötz-Willisau, Sursee und Hochdorf gegenüber. Insgesamt gesehen darf man mit der Vorrunde zufrieden sein. Die Spieler haben sich sehr positiv entwickelt, haben zusammen gefunden und sind zu einer Mannschaft gereift. Egal wer auf welcher Position eingesetzt wurde (manchmal auch zum Ärger der Eltern), es half dabei sich weiter zu verbessern und brachte die gewünschten Erkenntnisse.
Die Hallensaison:
Mit dem Turniersieg in Spreitenbach (gegen starke regionale Mannschaften), den Finals in Meggen (Turnier von Kickers, ohne Gegentreffer) und Perlen-Buchrain, dem 4. Platz in Lenzburg, dem verpatzten Turnier in Sursee und der Qualifikation zur Zwischenrunde am IFV darf man mit der Hallensaison mehr als nur zufrieden sein. Klar waren die Erwartungen im Vorfeld des IFV höher gesteckt worden und das Ausscheiden in der Zwischenrunde war eine leise Enttäuschung, doch schliesslich sind wir gegen den späteren Turniersieger ausgeschieden.
Die Rückrunde:
Nachdem uns Robin (zum FC Luzern) und Maurice (Rücktritt) verlassen hatten, wurde mit Mentor (vom Db) und Alvaro (Ea) die Mannschaft ergänzt. Beide führten sich nahtlos in die bestehende Gruppe ein und wir starteten voller Zuversicht in die Rückrunde. Nach einem tollen Spiel in Sursee, welches wir unglücklich verloren (1:2), durften wir in Rothenburg (6:1 Sieg) das erste Mal jubelnd den Platz verlassen. Dass es im Sport die richtige Einstellung braucht mussten wir in den folgenden Spielen gegen Schötz-Willisau (1:4) und Obergeissenstein (0:3) erfahren. Dem Sieg in Küssnacht (1:0) folgten die Niederlagen gegen Littau (1:2), Luzern (1:6) und Perlen-Buchrain (1:6). Vor allem die Darbietungen in Luzern (zu viel Angst vor dem grossen Namen) und Perlen (falsche Einstellung) gefielen dem Trainergespann ganz und gar nicht. Der Sieg gegen Schattdorf (3:2) und die Unentschieden gegen Ebikon und Kriens (beide Spiele mit 2:2) haben gezeigt, dass in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt und wir deutlich "unter Wert" klassiert sind.
Der Cup:
Nach den Siegen gegen Zug 94 (4:1), Buttisholz (3:0), Buochs (5:4 nach Penalty) und Littau (2:0) traf man im Halbfinale auf das grosse Luzern. Das Spiel fand nur 2 Tage nach der deutlichen Niederlage (1:6) in der Meisterschaft statt. Im Saisonhöhepunkt (ein denkwürdiges Spiel) gelang der Mannschaft eine ausgezeichnete Leistung, welche den Sieg verdient hätte. Doch späte Tore des FCL entschieden die Partie zu unseren Ungunsten (1:3). Der Frust über das unglückliche Ausscheiden war deutlich grösser als die Freude über die tolle Leistung. Unsere eindrückliche Darbietung wurde auch vom Trainer des FCL anerkannt und ich zitiere: "Heute haben wir den Sieg nicht verdient!"
Fazit:
Rückblickend bin ich mit der Entwicklung innerhalb der Mannschaft sehr zufrieden. Obwohl die Jungs zu viele Spiele auf die leichte Schulter genommen haben und manchmal zu unentschlossen waren, haben die letzten Spiele gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sie wissen nun, dass die Einstellung in jedem Spiel stimmen muss um man mit Einsatz und Willen Berge versetzen kann. Sie haben im Spiel nach vorne gelernt, dass der Ball schneller ist als der Spieler selbst und dass mit schnellem, direktem und genauem Spiel jede Mannschaft zu knacken ist. Aber auch in der Defensive haben sie dazugelernt und wissen nun, wie sie sich in einem Zweikampf zu verhalten haben und wie sie sich richtig zum Gegner stellen müssen.
Gerne hätte ich die Mannschaft weiter begleitet, doch die Entscheidung von Yannick mit dem Fussball aufzuhören und die Situation, dass ich meinen anderen Sohn Nicola trainieren möchte, machen das unmöglich.
Dankeschön:
Jungs, ich danke euch für eine interessante und lehrreiche Saison, für euren Einsatz und eure Bereitschaft etwas lernen zu wollen. Es hat mir immer sehr viel Freude gemacht mit euch zu arbeiten.
Erwartung:
Ich erwarte von euch, dass ihr ab und zu einmal an meine Worte und Tipps denkt, diese umzusetzen versucht und dass ihr euch bei euren neuen Trainern so einsetzt, wie ihr mir das im ersten Hallentraining in Gelfingen versprochen habt.
bis bald Alex Germann....